CALIMANESTI fine art print

2-01007

Neu

Frage 007: WAS IST NOTWEHR? –

VIM VI REPELLERE LICET (Gewalt darf mit Gewalt erwidert werden) – Aus diesem römischen Rechtsgrundsatz leitet sich seit altersher das Notwehrrecht ab…

Hochwertiger Leinwanddruck auf Keilrahmen gespannt – in limitierter Auflage von 99 Exemplaren – nummeriert und signiert.

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Artikel-Infos

FORMAT 80 cm x 60 cm – Bildtiefe ca. 1,8 cm (Seiten mit Motiv umspannt & rückseitig geklammert)
MATERIAL Qualitätsleinwand und Leisten von CANVASI – Made in Germany
DRUCK Wasserbasierender Inkjet-Druck mit einer Lichtechtheit von bis zu 75 Jahren – beständig gegen UV Strahlen, Feuchtigkeit und Kratzer.
TECHNIK Digitale Zeichnung mit Photoshop/Grafiktablett
SERIE HUMAN ANIMALS | Questions
ENSTEHUNGSJAHR 2012
AUFLAGE 99 Exemplare – nummeriert & signiert

Hintergrund

» In Rumänien ist ein Mann von seinem eigenen Schwein getötet worden, als er es gerade schlachten wollte. Anlässlich des Advents-Schlachtfests wollte der 49-Jährige aus dem Dorf Calimanesti in den Vorkarparten ein Schwein schlachten und näherte sich dem Tier mit einem scharfen Messer. Doch wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf die Polizei berichtete kam nicht das Vieh, sondern der Schlachter zu Tode. Als der 49-Jährige zustechen wollte, trat das Tier gegen seine Hand, in der sich das Messer befand. Dabei rammte sich der Mann die Spitze versehentlich selbst in den Hals. Die von dabeistehenden Nachbarn gerufenen Notärzte konnten ihm nicht mehr helfen.

In Rumänien ist das Schweine-Schlachtfest im Familien- und Freundeskreis sowie das anschließende Zubereiten der Würste und Pasteten der Inbegriff der Adventszeit. Die Tiere werden das Jahr hindurch mit Blick auf Weihnachten gemästet. Obwohl private Tierschlachtungen mit dem Messer seit dem EU-Beitritt des Landes 2007 verboten sind, lassen sich viele Rumänen diesen Brauch nicht nehmen. « (Quelle: dpa | 06.12.2011)


VIM VI REPELLERE LICET

Es besteht wohl kein Zweifel, dass sich das Schwein bedroht fühlte und sich nicht freiwillig dem Messer ausliefern wollte. Doch es geht im Fall von Calimanesti nicht darum, ob das Schwein in Notwehr handelte.

Das Schwein ist ein „Nutztier“, dass durch das geltende EU-Recht nur ein Recht auf „schmerzloses getötet werden“ hat. Das einzige Verbrechen das hier also begangen worden wäre war, das der Rumäne sein Schwein ohne Betäubung schlachten wollte.

Viele Tierfreunde und Tierrechtler freuen sich vielleicht insgeheim, dass der „traditionsbewusste Rumäne“ am eigenen Leib erfahren durfte wie es ist abgestochen zu werden. Aber dieser getötete Mann, seine Familie und Freunde verdienen ebenfalls unser Mitgefühl – denn sie sind Opfer einer Jahrhunderte andauernden gesellschaftlichen Indoktrination, die eine Reflektion über das Tun nahezu unmöglich macht.

Nichtmenschliche Tiere brauchen kein § 32 StGB Notwehrgesetz. Sie brauchen Elementarrechte wie das auf Leben und physische wie psychische Unversehrtheit. – Was wurde wohl aus dem „wehrhaften“ Schwein von Calimanesti? :-/

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