SKANDALÖSER KRIMINALFALL IM BAYERWALD?


HUNTERS WILL BE HUNTED - HUMAN ANIMALS | Question by Roland Straller




10 000 EUR Belohnung für die Ergreifung der Luchs-Killer.


Unbekannte haben im Bayerischen Wald seit 2012 nachweislich vier Luchse getötet. Darunter ein schwangeres Weibchen mit 3 Jungen.

Die Tat stehe möglicherweise in Zusammenhang mit dem Luchsschutzgebiet am Kaitersberg östlich von Bad Kötzting. Hier wurde eine 37 Hektar große Fläche, die Luchse zur Jungenaufzucht und als Rückzugsraum nutzten, als Schutzzone ausgewiesen.

Die Staatsanwaltschaft geht von einer systematischen illegalen Nachstellung auf den Luchs aus und vermutet den oder die Täter im Kreis der Jägerschaft. Dem Wilderer droht eine Haft von bis zu 3 Jahren.

(Quelle: Bayerischer Rundfunk: LIVE AUS MÜNCHEN – Diskussion zur Luchs-Tötung vom 6.10.2015)

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Der Fall riecht nach Gerechtigkeit für alle Tiere – ist aber leider „nur“ Artenschutz. Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde es toll, dass Luchse vor meiner Haustür im Bayerischen Wald so viel Schutz genießen. Aber sind seltene Arten wertvoller als Weitverbreitete? Sind die knapp 40 000 Einwohner des Fürstentums Liechtenstein schützenswerter als die über 12 Millionen Einwohner im Freistaat Bayern? :-P

Soundtrack zu dieser Grafik war übrigens der geniale ANTI-JAGD Song HUNTERS WILL BE HUNTED von HEAVEN SHALL BURN  ;-)




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