THE FLYING SPAGHETTI MONSTER - HUMAN ANIMALS by Roland Straller




Ein Spaghettigott? – Das ist doch albern!

Ein nudeliges Vorwort von Michael Schmidt-Salomon: » Die Menschen erschufen sich Götter nach ihrem Ebenbilde – kein Wunder, dass diese in der Regel unangenehme Charakterzüge aufweisen. Die meisten Götter sind auffallend mürrisch, aufbrausend, eifersüchtig, ungerecht, nur am eigenen Vorteil interessiert, kurzum: eine unerfreuliche Spezies.

Und so hätte ich diese vermaledeite Götterwelt eigentlich schon längst an den Nagel gehängt – wäre mir vor einem Jahrzehnt nicht unverhofft das » EVANGELIUM DES SPAGHETTIMONSTERS in die Hände gefallen.

Unter den Abertausenden von Gottheiten, die die Menschheit im Laufe der Geschichte hervorgebracht hat, zeichnet sich das FSM durch ein einzigartiges Merkmal aus: ES ist nämlich ausgesprochen liebenswürdig! Man vergleiche nur die 10 Gebote des Alten Testaments mit den 8 AM LIEBSTEN WÄRE MIRS (ALWMs) des FSM-Evangeliums: Während Jahwe gleich im ersten seiner Gebote seine wahnhafte Eifersucht dokumentiert, indem er androht, nicht nur einzelne Ungläubige, sondern auch deren ungeborene Söhne, Sohnessöhne und Sohnessohnessöhne mit heiligem Zorn zu verfolgen, begründet SEINE NUDELIGE GÖTTLICHKEIT schon im ersten ALWM das Prinzip der interreligiösen Toleranz: „Falls manche Leute nicht an mich glauben, ist das okay. Ehrlich. So eitel bin Ich nicht.“ [...] «


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* Ich glaube, weil es unvernünftig ist (alter Leitsatz im Diskurs der christlichen Theologie) 

Quelle: DAS FLIEGENDE SPAGHETTIMONSTER - Religion oder Religionsparodie? von Daniela Wakonigg/Winfried Rath - Alibri Verlag 2017



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