RECHTFERTIGT EINE „SANFTERE“ TÖTUNGSMETHODE DAS VERZEHREN EINES TIERES?


KILLING ME SOFTLY - HUMAN ANIMALS | Question by Roland Straller




Rund 3,7 Millionen Rinder werden in Deutschland jährlich geschlachtet, der ganz überwiegende Teil der Tiere stirbt in Schlachthöfen. Selbst wenn die Rinder artgerecht von einem Biobauern aufgezogen wurden ist das Sterben der meisten auch dieser Rinder ein Gang durch die Hölle: Stress und Angst beim Transport in den Schlachthof und beim Anstehen für den Bolzenschuss, der sie betäuben soll.

Agrarwissenschaftlerinnen an der Universität Kassel untersuchen die so genannte Kugelschuss-Methode, bei der das Rind auf der Weide durch Kopfschuss getötet wird. Bei der untersuchten Methode bleiben die Weide-Rinder in gewohnter Umgebung. Das durch einen Kopfschuss getötete Tier wird noch auf dem Hof entblutet und dann abtransportiert.

Stefanie Retz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Agrartechnik der Universität Kassel: „Vielen Bio-Landwirten ist es ein Anliegen, dass ihre Tiere einen würdevollen Tod finden. Zudem bekommen sie so ein zusätzliches Vermarktungsargument.”

Ein zweites Forschungsergebnis soll der Einfluss der Methode auf die Fleischqualität sein. Bei Stress, wie er im Schlachthof besonders bei Weide-Rindern aufkommt, stößt der Körper bestimmte Stoffe aus. Diese führen zu einer Übersäuerung der Muskeln, verhindern die Reifung des Fleisches und vermindern seine Qualität. „Unsere Hypothese ist, dass sich die Qualität durch die Kugelschuss-Methode verbessert”, sagt Stefanie Retz. « (Quelle: epochtimes.de)



Die sechs Henker in der Grafik stehen symbolisch für die im 21. Jahrhundert üblichen Hinrichtungsmethoden menschlicher Tiere: Elektrischer Stuhl, Enthauptung, Erhängen, Erschießung, Steinigung und Vergiftung.



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