DARF ICH MEHR MITGEFÜHL FÜR EINEN FUCHS ALS FÜR EINEN JÄGER HABEN?


GRODNO - HUMAN ANIMALS | Question by Roland Straller




In einem Wald bei Grodno in Weißrussland hatte ein Jäger einen Fuchs angeschossen und wollte ihm mit dem Gewehrkolben den Todesstoß versetzen. Doch es kam anders: Als sich der Mann über das Tier beugte, schlug dieses reflexartig mit der Pfote – und traf den Abzug der Waffe, wie Medien in der Hauptstadt Minsk berichteten. Die Kugel habe den Schenkel des Mannes durchschlagen. Während der Jäger in eine Klinik gebracht wurde, lief der nur leicht verletzte Fuchs davon. « (Quelle: siu/dpa | 13.01.2011)


WAIDMANNS UNHEIL!

Diese glimpflich endende Story klingt wie aus einem Kinderfilm-Drehbuch und ist doch einfach eine Genugtuung für jedes reine (Kinder-) Herz, das bei Filmen wie BAMBI, CAP & CAPPER oder KONFERENZ DER TIERE für die verfolgten Tiere fiebert und nicht für die erbarmungslosen Jäger. Und so steht mein gejagter Fuchs von GRODNO fragend da, bespritzt mit “grünem Jägerblut” und präsentiert die vorher auf ihn gerichtete Mordwaffe, welche für so viel sinnloses Leid steht, das tagtäglich in unseren Wäldern stattfindet.



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